Struktur für Ihre Integrationsprojekte

Agiles Vorgehensmodell 

E2E BRIDGE definiert einen Rahmen für ein agiles Vorgehensmodell speziell in Integrationsprojekten. Das Ziel ist hierbei, möglichst schnell mit der Umsetzung der am höchsten priorisierten Anforderungen beginnen zu können. Das agile Vorgehen  lässt sich wie folgt in einem Satz zusammenfassen: Integrationen werden in ihre Pfade aufgetrennt, und diese dann sukzessive gemäß ihrer Priorisierung nach bewährten Mustern in Iterationen (Sprints) umgesetzt oder angepasst.

Integrationen und Pfade

In jedem Integrationsprojekt werden Systeme miteinander verbunden, um Daten auszutauschen oder jeweils Aktivitäten auszulösen. Zum Beispiel muss bei einer Online-Shop Integration häufig für die Bearbeitung von Bestellungen der Online-Shop mit dem ERP verbunden werden, welches die Rechnungsstellung ausführt. Anstatt nun aber von der „Shop/ERP-Integration“ zu sprechen und diese im Projektplan vorzusehen, unterscheiden wir granularer. Denn es gibt noch weitere Daten in anderen Anwendungsfällen, die beide Systeme austauschen (Kundendaten, Artikelstammdaten, Preise, Bestände, Reservierungen, Stornierungen, Kundenretouren, etc.). E2E BRIDGE unterscheidet daher zwischen Integrationspfaden innerhalb einer Integration:

Shop/ERP SE1 Shop ERP Bestellung on-demand / REST call synchron-asynchron n 2
Shop/ERP SE2 ERP Shop Artikel täglich / batch asynchron-asynchron n 1
Shop/ERP SE3 ERP Shop Bestand on-demand / REST call synchron-synchron y aktive / refresh alle 5 Min. 1

Diese Art von Aufteilung erlaubt es Anwendern ihre Integrationsprojekte genaustens zu priorisieren, detailbasiert umzusetzen, zu testen, in Betrieb zu nehmen und zu überwachen. Jeder Pfad kann dabei als eigenständiger Service implementiert und ausgerollt werden (siehe Microservices).

Abbildung von Pfaden auf Muster

Jeder Integrationspfad hat unterschiedliche Anforderungen an seine Implementierung. Eine nächtliche Stammdaten-Synchronisation wird anders implementiert als eine on-demand Bestandsabfrage über gecachte Werte. Eine dateibasierte Schnittstelle stellt andere Anforderungen als eine synchrone REST Schnittstelle. Kriterien könnten beispielsweise die folgendenden Fragestellungen sein:

  • Soll die Verarbeitung synchron erfolgen oder darf bzw. muss sie asynchron erfolgen?
  • Sollen bzw. müssen Daten gecached werden?
  • Sollen Datenmappings flexibel von außen via UI gepflegt werden können?

Bei E2E kennen wir die Eigenarten (fast) aller Integrationspfade und haben dafür Muster entwickelt, welche die Komplexität dieser Integrationspfade vollständig abdecken. Speziell für asynchrone Schnittstellen haben wir mit „PersistentState“ Modellen einen sehr mächtigen Mechanismus in der E2E BRIDGE. Bei zu vielen Integrationspfaden haben wir alternative Muster parat. Das Wichtigste ist: Wir können Zeit und Kosten pro Integrationspfad sehr gut abschätzen und fangen nie bei Null an, sondern mit erheblichem Vorsprung.

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Stephan Prinzkosky

Stephan Prinzkosky

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